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Kochen


Wer beim Backen plötzlich feststellt, dass er keinen Spritzbeutel zum Dekorieren des Kuchens im Haus hat, kann sich auf einfache und schnelle Art selbst helfen:


Statt die Fläschchen zu verkorken, kann man auch fingerdick Olivenöl darauf gießen. Solches schließt ebenfalls luftdicht ab, wenn es rein ist.


Ist ein Stück Braten (Rind-, Schweine-, Hammelsbraten), derart, daß man es aufwärmen möchte, so tue man dies nicht im Rohr oder direkt in einer Pfanne auf offenem Herde, sondern man stelle ihn


Suppen sollen stets rasch, Ragout dagegen langsam aufgewärmt werden.


Der Einkauf der Winterkartoffeln ist für jede Hausfrau eine wichtige Sache, weiß sie doch sehr wohl, daß ihrem Eheliebsten kein Mittagessen mundet, wenn die Kartoffeln zu wünschen übrig lassen. Will die sorgliche Hausmutter nicht erst im Haus eine Probe kochen, ehe sie den Vorrat lauft, so kann sie auf andere einfache Art prüfen, ob die Kartoffeln gut und mehlig sind.


Das zum Einbeizen bestimmte Fleisch wird mit nur wenig Salz eingerieben, in ein steinernes oder irdenes Geschirr gelegt, dann werden in Scheiben geschnittene Zwiebeln, Selleriewurzel, Zitronenschal


Beim Backen der Fische ist sehr zu beachten, daß das Schmalz gehörig heiß ist; wenn es anfängt zu rauchen, dann ist es Zeit, den Fisch einzulegen.


Wenn man Ghee selber macht, muss man ganz besonders darauf achten, dass der verwendete Topf absolut sauber ist, denn das Ghee wird sonst braun.


Obst darf man nicht auf derselben Hürde mit Kohl, Rüben u. s. w.


Man legt das Gemüse einige Minuten in Salzwasser, worauf das Ungeziefer an die Oberfläche kommen wird und alsdann rasch entfernt werden kann.
 


Natron ist ein billiges und gutes und ganz unschädliches Hilfsmittel beim Kochen.


Nierenfett bleibt weicher und wohlriechender, wenn man zum Auslassen Wasser statt Milch nimmt und zwar 1l zu 4kg Fett.


Man kann, um dem Spinatgemüse einen kräftigeren Geschmack zu geben, einen großen Teil Brunnenkresse dazu nehmen.


Auch Eier kochen ist eine Kunst! Zwar werden die Hausfrauen die Frage, wie man ein Ei kocht, mit ironischem Lächeln beantworten. Aber kochen und kochen ist zweierlei.


Wenn kalte Butter zu hart ist, wird sie schnell wieder streichfähig,
wenn man eine heiße Schüssel (oder Mueslischale oder tiefen Teller)
darüber stülpt.


Ein Teil der Schärfe und des intensiven Knoblauchgeruches fällt weg,
man die grünen Triebe aus der Mitte der Knoblauchzehen entfernt.


Bratwürste lassen sich ganz einfach in der Pfanne wenden, wenn man mehrere zusammen auf einen Fleischspieß steckt.


Einen Braten läßt man vor dem Anschneiden 10 bis 15 Minuten ruhen. Er läßt sich dann wesentlich besser schneiden.


Schnitzel kann man nicht nur mit Semmelbrösel panieren. Abwechslung
bringt eine Panade aus zerstoßenen Cornflakes oder auch Mandelblättchen.


Kocht man frische Erbsen, kann man sich das Erbsenpulen sparen, indem
man die frischen Erbsen in der Schote kocht. Netter Nebeneffekt: Sie
schmecken auch besser. :-)


Kauft man eine Knolle Knoblauch, ist das oft schon zuviel. Man verbraucht nicht gleich allen Knoblauch und der Rest trocknet aus und wird weggeworfen. Das muss nicht sein!


Damit der Blumenkohl beim Kochen schön weiß bleibt, gibt man etwas Milch oder Zucker mit ins Kochwasser.


Aufgetautes Gemüse schmeckt viel frischer, wenn man es mit kochendem Wasser übergießt und damit alle Reste des Gefrierwasser wegspült.


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