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Eine der wertvollsten Obstgattungen. Durch die Jahrtausende alte Kultur sind fast unzählige Abarten entstanden, die in Haltbarkeit, Geschmack und Verbrauch ebenso verschiedenartig sind. Die größte Gebrauchsfähigkeit besitzt der Borsdorfer Apfel, welcher bereits im 14. Jahrhundert in Sachsen, Thüringen und einem Teil Frankreichs gebaut wurde und seinen Namen von einem Dorfe bei Meißen erhielt, wo er entstanden ist. Am meisten Zucker enthält die englische Goldparmäne und der Gravensteiner Apfel, am meisten Gallertstoff der Borsdorfer Apfel, doch gibt es auch verschiedene andere Sorten, die diesen an Güte ziemlich gleich sind. Da man Äpfel bis spät in den Winter hinein frisch erhält, so lohnt sich nur das Einmachen besserer Sorten. Um Äpfel zu Kompott einzulegen, muss man fest bleibende Sorten auswählen; so empfiehlt sich hierzu sehr der Borsdorfer Apfel. Auch die Benette gibt eine gute Konserve, doch ist hierbei zu beachten, daß die Früchte nicht so schön weiß bleiben.
 


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