Man schneidet gefallene Aepfel in vier Teile, setzt sie mit Haut und Kernhaus in einer Messingpfanne zum Feuer, tut Wasser dazu und kocht sie auf schwachem Feuer gut aus, wobei man öfters umrührt. Dann gießt man das Apfelmus auf eine über einen umgekehrten Stuhl gespannte Serviette, die man an den Stuhlbeinen vermittelst starkem Bindfaden befestigt und läßt den Saft in ein untergestelltes Becken abtropfen. Andern Tags richtet man soviel gestoßenen Zucker, als man Kg Saft hat. Man gibt den Saft in eine saubere Messingpfanne, läßt ihn unter beständigem Rühren auf mäßigem Feuer aufkochen, wenn der Saft steigt, gibt man den Zucker löffelweise nach und nach hinein, läßt alles nochmals steigen, gießt es dann in eine reine Schüssel. Nach etwa 15 Minuten bildet sich oben eine unreine Haut, die man mit einem silbernen Löffel sorgfältig entfernt, dann gießt man den Saft in die gut gereinigten Geleegläser und stellt sie einige Stunden an einen kühlen Ort. Ist die Gelee fest, so bedeckt man die Gläser mit in Kirsch oder Rum getränktem Pergamentpapier, verbindet sie gut und verwahrt sie an trockenem und kühlem Ort.