Aprikosen

Zur Zeit Alexanders des Großen kamen diese Früchte von Armenien nach Griechenland und Epirus, von hier aus gelangten sie an die Römer, welche sie "mala armeniaca" und "epirotica" nannten, woraus die Bezeichnung „apricoten" entstand, die sich im Laufe der Zeit in Aprikosen umwandelte. Nach einer anderen Lesart stammt der Name vom arabischen db-birquq; und dies vom lateinischen praecox = frühreif.

Beim Einmachen der Aprikosen ist zu beachten, dass die Früchte sehr gleichmäßig reif sein müssen. Man verwendet zum Einmachen mit Zucker nur Früchte, die noch fest sind, deren Farbe aber bereits eine gelbe ist.
Die mit der Schale eingemachten Aprikosen essen sich schlecht. Es ist deshalb besser, die Früchte zu schälen, wozu man ein dünnes, scharfes Messer benutzt. Von manchen Seiten wird empfohlen, die Aprikosen genau wie die Pfirsiche zu brühen und dann abzuziehen. Unsere diesbezüglichen Versuche sind aber stets misslungen, da die Aprikosen beim Abziehen nie die zu gutem Aussehen erforderliche glatte Oberfläche behielten.