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Man nimmt am besten die Netzmelone, aber nicht zu reif, schneidet sie auseinander, nimmt dann das Weiche heraus, schält und schneidet das Fleisch in nicht zu kleine Stücke, trocknet sie mit einem Tuche ab und legt sie nebst einigen Nelken, Zitronenschale und Zimtstückchen in ein irdenes Geschirr.
Dann wird ziemlich soviel Zucker als die Melonen an Gewicht betragen, in Rhein- oder Franzwein (man kann aber auch guten Weinessig nehmen) gekocht und darüber gegossen.
Den andern Tag gießt man den Zucker ab, kocht ihn dick ein, gießt ihn erkaltet darüber und wiederholt dies in den nächsten Tagen noch einmal, wenn der Saft nicht dick genug sein sollte.
Sind die Melonen noch zu hart, so kann man sie mit dem Zucker einmal aufkochen lassen.


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