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Man nimmt kleine, grüne Gurkenfrüchte, die keine Druckstellen und keine Flecken haben, wäscht sie in kaltem Wasser sauber ab und legt sie nebeneinander auf den Tisch zum Abtropfen.
Auf den Boden eines kleinen sauberen Weinfasses werden Eichenblätter, Blätter von schwarzen Johannisbeeren und Dill gelegt, darüber kommt eine Schicht Gurken, doch so, dass sich die Früchte nicht berühren, darüber Meerrettichwurzeln, die in Stücke geschnitten sind und nun abwechselnd wieder in Schichten Blätter, Gurken und Meerrettich, am Schluss noch einmal reichlich Blätter.
Nun wird Quellwasser mit Salz gekocht, auf 1 1 Wasser 400 g Salz, und abgekühlt. Diese Lösung wird über die eingelegten Gurken gegossen, danach das Fäßchen geschlossen und auf Eis gekühlt oder im Eiskeller aufgestellt. Die Salzlösung muß in den nächsten Tagen noch etwas nachgefüllt werden.

Das Fäßchen muß vor der Verwendung mit Wasser durchtränkt sein, weil es sonst rinnen könnte oder zuviel von der Salzlösung aufsaugt. Die Gurken sollen möglichst am gleichen Tage, an dem sie gepflückt wurden, eingelegt werden. Wenn sie in einem guten Keller stehen, halten sie sich bis zum nächsten Sommer und haben eine angenehme Säure ohne Essigzusatz.


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