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Die Suppe schmeckt ebenso vorzüglich von konserviertem Sauerampfer als von frischem.

Im Herbst werden die Blätter gewaschen, fein geschnitten und in einen fettfreien Steintopf getan, aber nicht gehackt, damit kein Saft verloren geht, dann fest gepresst, ein Schieferstück darauf gelegt, und nachdem etwas Pfeffer und Salz darüber oder dazwischen gestreut ist, mit einem Stein beschwert, genau wie bei Sauerkraut.
Gewöhnlich zieht Saft heraus, sonst tut man etwas Wasser hinzu.
Man wäscht ihn alle 3 bis 4 Wochen oben ab, wenn man zur Suppe herausnimmt, für 4 bis 5 Personen einen kleinen Tassenkopf voll.
Kerbel, den man zu dieser Suppe benötigt, behält ja getrocknet seine Würze sehr gut. Der Sauerampfer verdirbt nie und die Suppe schmeckt genau wie von frischem.


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