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Diese glänzenden, kugelrunden oder plattkugelförmigen, teils glatten, teils gefurchten Früchte, von roter, gelbroter oder gelber Farbe, finden wegen ihres Wohlgeschmackes in der deutschen Küche mannigfaltige Venoendung. Sie werden bei uns vielfach in Gärten gezogen, während in Italien, besonders in der Gegend von Rom und Neapel, ganze Felder damit angebaut sind. Vielfach sind sie auch unter den Namen "Liebesäpfel" oder "Paradiesäpfel" bekannt.

Die Tomate ist eine sehr wasserhaltige Frucht, weshalb ihr Einkochen ziemlich lange Zeit in Anspruch nimmt. Vielfach werden deshalb die Früchte von vornherein nach dem Halbieren sogleich kräftig ausgedrückt. Da hierbei gleichzeitig die Kerne entfernt werden, wird hierdurch natürlich das spätere Passieren wesentlich erleichtert. Wird aber die aus den Tomaten gedrückte Brühe einfach weggegossen, so vergeudet man damit zweifellos eine Menge wertvoller Stoffe. Es empfiehlt sich deshalb, diese Brühe durchzugießen, gesondert einzukochen und dann dem Püree wieder beizufügen. Erwähnt muss hierbei jedoch werden, dass durch den Zusatz dieses eingekochten Fonds das Püree immer eine dunklere Färbung erhält.
 


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