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Dieser Tomatensenf ist vorzüglich zu Fleisch, Wurst usw. an Stelle von Gewürzsenf und dem letzteren aus Gesundheitsrücksichten entschieden vorzuziehen.

Mache ein Tomaten-Catchup, seihe durch ein Sieb und verdicke nach Belieben mit Senfmehl.
Siede ein Weilchen.
Ziehe in Flaschen ab.

Einen anderen Tomatensenf bereitet man auf folgende Weise:

Erforderlich dazu sind etwa 15 Pfd. reife Tomaten, 4 g Gewürz von jeder Sorte: Pfeffer, Nelken und Ingwer, 4 Esslöffel Salz, 4 Esslöffel Zucker, 1/4 Liter Essig, 65 g gemahlener Senf (Senfmehl).

Die durchgebrochenen Tomaten läßt man einige Zeit kochen und treibt sie dann durch ein Haarsieb, gibt Essig, Salz und Zucker hinzu und bringt sie wieder zum Kochen. Die Masse muß drei Stunden gut kochen, doch darf sie nicht anbrennen, was man durch tüchtiges Umrühren verhindert.
Vor Beginn der letzten Stunde gibt man Gewürz und Senfmehl, jedes gesondert, in ein Leinwandbeutelchen gebunden, in die Tomaten, läßt es eine Stunde mitkochen und nimmt es dann wieder heraus. Die dickliche Masse wird in weithalnige Flaschen oder Gläser gefüllt, erkaltet mit Salatöl begossen (etwa 2 Finger hoch, um gut die Luft abzuschließen) und gut verkorkt aufbewahrt.

Gekocht darf nur in Emaille oder irdenem Geschirr werden.


 


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