Anmelden

Kochfrau mit Google durchsuchen

Custom Search
Startseite

Vielfach kommen im Handel künstliche Fruchtsäfte vor, welche nur aus Zuckersirup, Citronensäure und einer Spur der betreffenden Fruchtessenz bestehen. Gefärbt sind sie obendrein noch meist mit Anilinfarben (selbst Dieterich lässt hiermit, bei der Vorschrift zu künstlichem Himbeersaft, färben). Diese künstlichen Säfte haben mit den echten nur sehr geringe Ähnlichkeit und lassen sich höchstens zu billigem Fruchteis etc. verwenden. Als Zusatz zu kohlensaurem Wasser oder zu Brauselimonaden sind sie schon aus dem Grunde völlig zu verwerfen, weil bei dem Aufstossen, welches nach dem Genuss kohlensaurer Getränke stets eintritt, der unangenehme Geschmack der Amyläther, aus welchem jene Fruchtessenzen meist bestehen, stark hervortritt. Man sollte diese künstlichen Säfte daher stets vermeiden, um so mehr, als die Preisdifferenz zwischen echten und künstlichen nur wenig erheblich ist.
Will man einen verdächtigen Saft auf die Färbung mit Anilin prüfen, so schüttelt man ihn mit Amylalkohol (Fuselöl) aus. Ist Anilin zugegen, so färbt sich letzterer roth, bei ächtem Saft nicht.
 


Kochfrau mit Google durchsuchen

Custom Search