Stauraum in kleinen Küchen schaffen

Die Küche ist das Herz des Wohnens. Hier wird geschnippelt und gebrutzelt, oft auch gegessen, und fast alle wichtigen Gespräche und der beste Teil von Partys finden in der Küche statt. Genauso werden auch die Überreste eines Festmahls oder einer fröhlichen Runde hier beseitigt, Geschirr gespült und Reste vor dem Verderben bewahrt.

Leider ist nicht in jeder Wohnung oder jedem Haus so viel Platz für das kulinarische und gesellige Herzstück wie man gerne hätte, doch mit einer guten Planung kann man die Raumausnutzung maximieren und damit die Kommandozentrale des Haushaltes sowohl schön als auch zweckmäßig gestalten.

Kleinigkeiten machen den Unterschied

Selbst für die allerkleinsten Räume gibt es Einbaulösungen. Ein gutes Küchenhaus hilft bei der Planung und zeigt seinen Kunden, worauf man bei begrenztem Platzangebot besonders achten muss. Manchmal ist es schon die Anschlagsrichtung der Tür des Kühlschrankes oder auch der Schränke, die den entscheidenden Unterschied in Sachen Benutzerfreundlichkeit ausmachen. Selbsteinziehende Schubladen stehen auch dann nicht im Weg wenn man im Eifer des Gefechts vergisst sie zu schließen. Weniger blaue Flecken und jede Menge gesparte Flüche sind der Lohn.

Klapptische und -stühle lassen sich platzsparend verstauen, wenn gerade nur gekocht wird und die meisten Modelle bieten durchaus ausreichend Bequemlichkeit – selbst für ein gemütliches Sonntagsfrühstück. Vorratshaltung wird in ganz kleinen Küchenräumen schnell schwierig. Da sollte man schauen, ob sich nicht ein Schrank im Flur unterbringen lässt, der Konserven und andere unverderbliche Vorräte lagert oder man einen Abstellraum oder Kellerraum zur Speisekammer machen kann. Damit lässt sich mehr Platz für Kochutensilien und Geschirr in der Küche schaffen. Natürlich sollte man nichts auslagern, was man täglich braucht. Gläser und Tassen, Kaffee und Zucker, sowie das Kochgeschirr und das Besteck gehören in die Küche und sollten dort auch nicht herausgenommen werden. Das ist nur unpraktisch und verursacht zusätzliche Arbeit.

In alle Richtungen ausbreiten

Bei der Planung sollte man darauf achten, alle Dimensionen mit zu nutzen. Tiefe Schränke können mit einem Drehkarussel ausgestattet mehr Platz bieten, ohne dass man nur schwer an die verstauten Sachen herankommt. Ist die Küche zwar klein aber hoch, wie oft in Altbauten der Fall, kann man auch Utensilien wie Tassen und Kellen an einem Gestell, dass von der Decke herablassbar ist, unterbringen. Auch Kochtöpfe nehmen viel Platz ein. Baut man auch für sie ein solches Gestell, hat man schnell quadratmeterweise Platz gespart. Netter Nebeneffekt: Auch ein Kochtopf kann Deko sein und frei hängende Töpfe geben der Küche ein häusliches und warmes Ambiente. Es sieht nach kulinarischen Genüssen und Kochfreuden aus und gerade blank gescheuerte oder Designkochtöpfe kommen so endlich mal zur Geltung, statt ein Kellerkinderdasein im Schrank zu fristen. Eine kleine Küche hat also nicht nur Nachteile. Sie regt die Kreativität beim Einrichten an und am Ende belohnt sie die Mühen mit dem typischen Klein-aber-Oho Effekt.

vor 1 Monat

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