Obst
Jetzt ist es bald wieder soweit: Die Marmeladenkoch- und Einmachsaison beginnt. Dabei muss man gar keinen eigenen Garten haben, in dem man das Obst ernten kann, denn schließlich müssen es heutzutage keine riesigen Mengen mehr sein, die man zu Marmelade oder Gelee verarbeitet. Kleine Mengen reichen durchaus und sorgen auf jeden Fall für Abwechslung auf dem Frühstückstisch. Im folgenden findest du einige Tripps und Tricks, die Oma schon wusste und die auch heute noch weitgehend gültig sind.
Obsttunken werden aus getrockneten oder frischen Früchten genau so zubereitet wie Suppen, nur dicker mit Wein und Zitronensaft abgeschmeckt.
Für Obsuppe gilt als Regel: jede Art getrocknetes Obst wird über Nacht mit Zuckerwasser (dem ein wenig Zimt und Zitronenschale beigegeben ist) geweicht und in demselben Wasser gekocht.
Resten von gekochtem Obst, z. B. Aepfel, ausgesteinte Zwetschgen oder Kirschen, Rabarber etc. benützt man zur Fülle in Aufläufe, Brotkuchen, Pfannkuchen etc.
Diese wählt man auch wieder nach den jeweiligen Verhältnissen in Gestalt von Fässern, Korbflaschen, Glasballons (s. Abb. Nr. 3) und sog. Gärkrügen.